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Lärmbelästigung durch Nachbarn in meiner Wohnung Lüneburger Schanze 1

Ich wohne seit über 10 Jahren in einer kleinen Wohnung in der Lüneburger Schanze 1. Seit Anfang Januar kommt es zu einer – teilweisen massiven – nächtlichen Lärmbelästigung an meiner Schlafzimmerwand durch die neuen Nachbarn . Hauptsächlich – und am schwerwiegendsten – war zunächst ein Poltern/Klopfen. Es hörte sich so an als ob sich jemand auf ein direkt an der Wand stehendes Bett wirft oder mit dem Ellenbogen gegen die Wand haut.

Einmal – als besonders heftig an der Wand gepoltert wurde habe ich „zurückgeklopft“. Dies allerdings nicht um mich zu revanchieren sondern um darauf aufmerksam zu machen das hier noch jemand wohnt bzw. schläft. Die nächtliche Lärmbelästigung ging auch danach weiter. Während ich zuvor noch von „rücksichtslosen Verhalten“ ausgegangen bin musste ich nun von Absicht ausgehen.

Anfangs bin ich davon ausgegangen dass man sich hier ohnehin in kurzer Zeit begegnet und darüber reden kann (insbesondere da dort offenbar gleich 3 Personen wohnen), daher hatte ich zunächst nichts unternommen. Die Nachbarn habe ich aber seltsamerweise bis heute (14.02.19) nicht getroffen. Es handelt sich vermutlich um 3 Asylbewerber.

Kurz nach Beginn der regelmäßigen nächtlichen Ruhestörung bekam ich einen Brief vom Hausverwalter dass er die Wohnung vermessen möchte und sich bei der Gelegenheit auch persönlich gerne mit mir unterhalten würde. Er kam dann zusammen mit dem Hausmeister. Als wir über die Wohnung sprachen erwähnte ich dass das gute an der Wohnung ist, dass Sie ziemlich günstig ist. Ohne hier weiter daraut einzugehen - die Wohnqualität hier ist ansonsten sehr schlecht und wurde in den letzten Jahren auch eher schlechter als besser. Gemeint war also eher dass das so ziemlich das einzuge gute an der Wohnung ist. Auf meine Bemerkung hin sagte er dass er genau damit mit mir sprechen möchte da die Wohnungsmiete ja "nicht mehr zeitgemäß sei". Allerdings wollte er nun plötzlich nicht mehr hier mit mir sprechen (wie ja zuvor angekündigt) sondern ich sollte zu Ihm kommen. Wir haben uns dann für den nächsten Donnerstag bei Ihm verabredet.

Die Nächte ging die teilweise massive Lärmbelästigung durch die neuen Nachbarn weiter. Ich konnte in der Woche wegen Schlafmangels nur teilweise arbeiten. Ob es einen Zusammenhang zwischen der Anmerkung zur "nicht zeitgemäßen Miete" und der nächtlichen Lärmbelästigung gibt kann ich nicht sagen. Da ich zu dem vereinbarten Termin nicht konnte weil etwas dazwischen gekommen ist (ich arbeite selbständig als Programmierer und musste unter anderen dringende Arbeiten nachholen die ich durch den ständigen Schlafmangel nicht fristgemäß ausführen konnte) bat ich per E-Mail um einen neuen Termin. Außerdem bat ich darum mir noch mitzuteilen worüber er mit mir sprechen möchte damit ich mich darauf vorbereiten kann. Als ich auf die E-Mail keine Antwort bekam habe ich ihm den Text der E-Mail am Abend noch zusätzlich im Briefkasten geworfen. Er hat sich jedoch darauf nicht bei mir gemeldet. Die Website des Hausverwalters ist hier zu finden - allerdings im Moment ohne Inhalte..

Da alle Indizien inzwischen für eine absichtliche Lärmbelästigung sprachen und ich auch nicht weiss ob die neuen Nachbarn deutsch sprechen habe ich dann am 02.02. die Bewohner schriftlich gebeten die Lärmbelästigung zu unterlassen. Auch dies hatte keine Besserung sondern eine weitere aggressive Lärmbelästigung zur Folge. So wurde beispielsweise in der Nacht vom 05.02. auf den 06.02. gegen 01:00 Uhr 2mal im Abstand von 5 Minuten laut an der Wand geklopft. Wäre das 1. Klopfen versehentlich passiert (wie auch immer...) hätte man ja nicht 5 Minuten später nochmal an der Wand geklopft.

Inzwischen kommt es neben dem Klopfen zu diversen weiteren nächtlichen Geräuschen direkt an der Wand.

Die Wand besteht meines Wissens – so wie die meisten Wände hier – aus 2 dünnen Platten (PharmaZell?) auf beiden Seiten und dazwischen ein vielleicht 10cm breiter Hohlraum. Es ist dadurch ohnehin sehr hellhörig (ich höre auch wenn der Nachbar schnarcht!) und der Hohlraum dürfte den Lärm noch verstärken.
Es gibt allerdings normalerweise überhaupt keinen nachvollziehbaren Grund ständig nachts gegen die Wand zu stossen, zu klopfen o. ä.., d. h. es bedeutet keine Einschränkung der Lebens- oder Wohnqualität wenn man darauf „verzichtet“. Man braucht nachts nicht an Wände zu poltern und wenn man nicht in der Lage ist das Bett oder Sitzmöbel so zu nutzen dass man nicht mit diesen gegen die Wand haut, kann man diese auch ein paar Zentimeter von der Wand entfernen. Es ist auch nicht nötig nachts Stecker in an der Wand eingebauten Steckdosen mit viel Lärm ein- und auszustecken. Wenn man nicht in der Lage ist einen Stecker ohne Lärm einzustecken kann man ja eine Steckdosenverlängerung für 3 Euro verwenden. Das Verhalten der Nachbarn – insbesondere nach dem Schreiben von mir (auf dass man sich ja auch bei mir hätte melden können) kann ich daher nur als mutwillige Provokation auffassen.

Lärmprotokoll

Lärmprotokoll – neue Nachbarn Lüneburger Schanze 1

Zusammenfassung Januar / Anfang Februar

Anfang Januar war zu hören dass in der Nachbarwohnung neue Nachbarn eingezogen sind. Seitdem kam es fast jede Nacht zu Lärmbelästigung an meiner Schlafzimmerwand.

Hauptsächlich – und am schwerwiegendsten – war ein Poltern/Klopfen. Es hörte sich so an als ob entweder jemand sich auf ein direkt an der Wand stehendes Bett wirft oder mit dem Ellenbogen gegen die Wand haut.

Einmal – als besonders heftig an der Wand gepoltert wurde habe ich „zurückgeklopft“. Dies allerdings nicht um mich zu revanchieren sondern um darauf aufmerksam zu machen das hier noch jemand wohnt bzw. schläft. Dies hatte jedoch zur Folge dass – offensichtlich absichtlich – weiterhin nachts an der Wand randaliert wurde. Während ich zuvor noch von „rücksichtsloses Verhalten“ ausgegangen bin musste ich nun von Absicht ausgehen.

Am 02.02. habe ich die Bewohner schriftlich gebeten die Lärmbelästigung zu unterlassen. Auch dies hatte keine Besserung sondern eine weitere aggressive Lärmbelästigung zur Folge, wie aus dem nachstehenden – nicht vollständigen - Protokoll hervorgeht.

Anmerkungen zum Protokoll
Lärm-Protokoll, nicht vollständig: